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Schubladen-Denken

Was ist der Mensch? „Ein Geschöpf Gottes“, sagt der Glaube. „Jeder ist einmalig!“ Stimmt! Das glaube ich auch.
Doch legen wir nicht den Menschen, der uns begegnet, in eine der vielen Schubladen? Vorurteile spielen dabei eine Rolle.
Und sagt nicht das Sprichwort „Kleider machen Leute“ genau das aus? Große Autos sind ein Statussymbol…

In welcher Schublade landen Obdachlose, junge Menschen ohne Arbeit, Menschen aus fernen Ländern? Was sagt ihr Äußeres über ihr Inneres wirklich? Was löst es bei uns aus? Adoph Kolping machte keine Unterschiede. Er war ein Freund der Menschen und half, wo er Leid gesehen hat und helfen konnte.

Die Seelen der Menschen sind nicht sichtbar. Sie sind geformt durch die Umstände des Lebens. Trauer, Mitgefühl, Liebe, Wut, Enttäuschung und Hoffnung sind verborgen und werden durch das Leben frei. Durch Hilfe und Anteilnahme von Mitmenschen können sie einen Weg finden, sich zu verändern, um ihre Fähigkeiten zu nutzen. Sie brauchen unsere Zuneigung und Aufmerksamkeit. Wir müssen Schwellen überwinden.
Fangen wir damit an. Du, MENSCH, WAS IST LOS? WARUM NICHT JETZT, SOFORT…

Hanne Richter
KF Willich