Wo fühlen wir uns wohl? Wo wir als Menschen gesehen werden, so sein dürfen, wie wir sind. Margot Friedländer sagt in einem Satz, worauf es ankommt: „Seid Menschen.“
Es kommt nicht auf die Nationalität, Rasse, den Besitz oder die Stellung an. Jeder Mensch ist gleich wertvoll und wichtig. Es gilt diese Einmaligkeit zu sehen, respektvoll miteinander umzugehen. „Ein Mensch fühlt sich wie verwandelt, sobald man ihn menschlich behandelt“, sagt Eugen Roth.
In der offenen, menschlichen Begegnung ergeben sich Chancen eines anderen Zusammenlebens. Jeder ist gefragt, Ideen einzubringen. Veränderungen werden möglich, die ich gar nicht gedacht hätte. Menschen werden nicht ausgegrenzt, jeder gehört dazu. Im Miteinander der Generationen und unterschiedlichen Nationen entsteht ein WIR-Gefühl, das bereichert. Es ermöglicht, was der einzelne Mensch alleine nicht schafft.
Gott begegnet uns auch heute in unseren Mitmenschen. Die Sehnsucht nach Frieden, einem Leben miteinander, einer Liebe, die sichtbar wird im Umgang miteinander, ohne Anfeindungen, Hass und Gewalt, verbindet uns weltweit. Wir leben in der einen Welt. Der persönliche Einsatz eines jeden Menschen zählt.

Maria Maurer
KF Grefrath
