Faire Kleidung bedacht kaufen

Ein Video zum Nachdenken: https://www.youtube.com/watch?v=KfANs2y_frk&feature=youtu.be

Mitten in Berlin, auf dem Alexanderplatz, stand im vergangenen Jahr ein Verkaufs-automat für T-Shirts. Jedes T-Shirt sollte zwei Euro kosten. Aber seht selbst… – Achtung, die Texte sind auf Englisch, aber der Film ist eigentlich selbsterklärend.

Ein Grund einmal über unser Kauf- und Konsumverhalten nachzudenken. Was können wir beim Kleider- und Schuhkauf beeinflussen, was können wir ändern? Können wir das überhaupt?  Ja, sagt die Referentin des Gemeindedienstes für Mission und Ökumene der Region Niederrhein, Ariane Stedtfeld.

Sie führte in einem spannenden Referat durch das Thema Konsumverhalten und faire Kleidung, hatte viele Beispiele für den Kauf von Kleidung einfließen lassen und so ein breites Diskussionsfeld aus Bildern erzeugt. Einfach spannend!

Aber was kann jeder von uns nun tun? Erst einmal bewusst einkaufen, nachfragen, vergleichen. Muss es wirklich das günstigere, ja billige Produkt sein? Ist das Kleidungsstück fair gearbeitet? Gab es faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen? Woher kommt mein Hemd, meine Bluse? Bei vielen Anwesenden kam es da zu einem „AAAhhh!“ oder „OOOhhh!“ – Indien, Bangladesch, Vietnam, Ghana.

Die Auswahl der Geschäfte, die sich zu fairen Entlohnungen und ernsthaften Einsatz für gute Arbeitsbedingungen verpflichten, ist ein Kriterium. Aber auch der Umgang mit Kleidung, schonendes Waschen, längerfristiges Tragen. Auch Kleidertauschbörsen sind ein gutes Instrument eigene, nicht beschädigte und gut erhaltene Kleidung gegen andere Stücke einzutauschen. Last but not least ist auch der Markt der Second-Hand-Läden eine Möglichkeit, die sehr empfehlenswert ist, um nachhaltig Kleidung einzukaufen.

Bleibt gesund!