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Kolping feiert – 155 Jahre Kolpingsfamilie St. Tönis

Am vergangenen Sonntag feierte die Kolpingsfamilie St. Tönis ihr 155-jähriges Bestehen.

Beginnend mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Cornelius gab es dann im Marienheim für die Mitglieder, befreundete Kolpingsfamilien und geladene Gäste aus Vereinen und Organisationen vor Ort einen Imbiss und die Möglichkeit zum Austausch. Rund 100 Personen fanden sich im festlich geschmückten Saal des Marienheims ein.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Vorsitzende Irmgard Schumacher ergriffen Pfarrer Dr. Thomas Eicker, Vertreter der Kolping-Diözesanleitung und Bürgermeister Kevin Schagen (parteilos) das Wort. Sie lobten die zahlreichen Aktivitäten und das ehrenamtliche soziale Engagement der Kolpingsfamilie St. Tönis und sprachen alle gute Wünsche für die Zukunft aus. Festlich untermalt wurde der Jubiläumstag mit Musikstücken der Bläsergruppe um Thomas Waser. Unterstützt bei der Bewirtung wurde die Kolpingsfamilie durch eine Gruppe junger Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft St Georg Stamm St. Tönis.

Als schöne Überraschung und mit großer Geheimhaltung vorbereitet, wurde Vorsitzende Irmgard Schumacher innerhalb der Festansprache des Kolping-Diözesanverbandes Aachen von Markus Holländer für ihr außerordentliches Engagement mit dem Ehrenzeichen der Kolpingsfamilien in Kolping Deutschland ausgezeichnet.

Kolping ehrt die langjährige Vorsitzende

Seit 1997 trägt Irmgard Schumacher im Vorstand Verantwortung, davon seit 24 Jahren als Vorsitzende! Bei der Generalversammlung am im März.2002 wurde mit Irmgard Schumacher erstmalig in der Kolpingsfamilie St. Tönis eine Frau zur Vorsitzenden gewählt und das mit den Stimmen aller Anwesenden. Sie war und ist ein Glücksfall für die Kolpingsfamilie St. Tönis. Sie leitet mit viel Geschick die Aufgaben als Vorsitzende. Dabei ist ihr die Gemeinsamkeit des ganzen Vorstandes immer wichtig. Sie gibt Impulse für neue Aufgaben. Mit der Kindertagesstätte „Familienzentrum Marienheim“ wurde eine Kooperation eingegangen. In deren Räumen konnte zum Beispiel die Schuhaktion veranstaltet werden. Sie unterstützt die erfolgreiche Aktion eines Glühweinstandes auf dem Rathausplatz, dessen Erlöse sozialen Zwecken zugutekommt. Auch die Idee zur Errichtung unseres Kolpingbildstocks im Jahr 2006 fand ihre volle Unterstützung.

Eine Herzenssache ist für sie, die Ideen Adolph Kolpings jungen Familien mit ihren Kindern nahezubringen und über die heutigen Aktivitäten und Möglichkeiten des sozialen Engagements zu informieren (jährliche Ausrichtung der Stadtrallye für Kommunionkinder, Teilnahme am Tag des Kindes oder am Tag der Vereine). Der Kontakt zu den älteren Mitgliedern ist ihr ein wichtiges Anliegen, um Vereinsamung entgegen zu wirken. Mitglieder, die nicht mehr an Veranstaltungen unserer Kolpingsfamilie teilnehmen können, werden von Vorstandsmitgliedern regelmäßig besucht.

Erweitert wurde dies durch die aktuell neue Aktion, auch Menschen unseres Ortes anzusprechen, die Kontakte suchen und sich austauschen können. Mit „Kaffee – Spiel – Gesang“ werden einmal im Monat Interessierte in den Pfarrsaal des Marienheimes eingeladen.

Text: Sabine Nellen-Diener, Foto: Jürgen Hölters/Birgit Holländer