Kolping in Corona-Zeiten

Das öffentliche Leben wird immer weiter eingeschränkt, neben den guten Wunsch „Bitte bleibt gesund!“ gesellt sich nun auch „Bitte bleibt zuhaus!“ Damit ist zur Zeit vieles von dem, was uns als Kolpingwerk, als Kolpingsfamilien ausmacht, nicht möglich.

Aber sollen wir deshalb unser Engagement ruhen lassen? „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist“ sollte uns gerade jetzt ein Ansporn sein!

Angebote für praktische Hilfen, vor allem für Angehörige der sogenannten Hochrisikogruppen, in Form von Einkaufsdiensten oder mit dem Hund Gassi gehen, gibt es bereits vielerorts – ansonsten wäre auch das ein Handlungsfeld für Kolpingsfamilien.

Mehr noch werden aber vielen die sozialen Kontakte fehlen. Wo gemeinsame Aktivitäten und persönliche Besuche ausfallen müssen, bleiben z.B. Ältere, Alleinstehende, Kinderlose etc. lange allein. Nehmt euch eure Mitgliederliste und ruft die betreffenden Personen doch einfach einmal die Woche an. Und denkt über den Kreis der Mitglieder hinaus – gibt es Menschen in eurer Nachbarschaft, im Dorf, im Stadtteil, die wenig Kontakte haben?

Habt ihr weitere Ideen und Beispiele, wie Kolpingsfamilien helfen können? Wir freuen uns da über eure Anregungen und Erfahrungsberichte!

Die Vorsitzenden und Leitungsteams der Kolpingsfamilien informieren wir laufend mit gesonderten Schreiben: