3 Fragen an… Max Holländer und Jan Winzen zum Internationalen Tag der Feuerwehrleute

  1. Warum seid Ihr in der freiwilligen Feuerwehr? Was treibt Euch an?

Max: Ich habe mich von frühester Kindheit für die Feuerwehr interessiert. Das Feuerwehrhaus im Dorf ist direkt um die Ecke, und wenn ich zu Hause gesucht wurde, war ich bestimmt dort. Mit zehn Jahren durfte ich in die Jugendfeuerwehr Jülich eintreten. Hier habe ich seither viel gelernt. Natürlich haben wir auch viel Spaß, machen Ausflüge und sogar jedes Jahr eine Ferienfahrt. Mit 18 Jahren durfte ich dann endlich in die Aktive Freiwillige Feuerwehr Jülich, Löschgruppe Kirchberg, und mittlerweile habe ich schon einige Prüfungen hinter mir, als nächstes folgt der Atemschutzlehrgang.

Dabei gilt immer das Feuerwehrmotto „Retten, Löschen, Bergen, Schützen.“Wir sind für die Bevölkerung da und können helfen, wo Hilfe von der Feuerwehr benötigt wird. Natürlich ist auch die Kameradschaft in der Feuerwehr wichtig.

Jan: Ja, da stimme ich Dir zu. Kameradschaft und für die Menschen da sein, das ist auch mir wichtig. Durch meinen Opa und meinen Vater, die in der freiwilligen Feuerwehr waren und sind, bin ich an diese Aufgabe herangeführt worden, habe Schnupperdienste mitgemacht und bin heute aktiv dabei. Dabei gibt es für mich die Herausforderung Einsätze abzuarbeiten, die jedes Mal anders sind.

2. Was war das Beste oder Gefährlichste?

Jan: Das Beste ist, wie oben erwähnt, die gute Kameradschaft mit anderen Gleichgesinnten. Auch das aufeinander achten, also als Team zusammenarbeiten, ist eine gute Sache.

Max: Die Frage kann ich jetzt so eigentlich nicht beantworten! So richtig Gefährliches habe ich zum Glück noch nicht mitbekommen! Eine gewisse Gefahr ist bei jedes Malz dabei, man weiß nie genau was einem am Einsatzort erwartet.

3. Was wünscht Ihr Euch für Eure Zukunft?

Max: Ich wünsche mir, dass ich mich noch lange bei der freiwilligen Feuerwehr engagieren kann. Und natürlich, dass wir alle immer gesund aus den Einsätzen nach Hause kommen.

Jan: Geht mir auch so. Ich wünsche mir darüber hinaus viele neue Kameraden, die mitanpacken.

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Zur Person

Max Holländer, 20 Jahre, Kolpingsfamilie Jülich, Hobbys: Kolpingjugend, Feuerwehr, Tennisspielen, Beruf: demnächst Auszubildender zur Fachkraft für Lagerlogistik.

Jan Winzen, 23 Jahre, Kolpingsfamilie Elmpt; Hobbys: Kolpingjugend (DAK), Feuerwehr, Fußball, Messdiener, Beruf: Garten- und Landschaftsbauer.

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Internationaler Tag der Feuerwehrleute

Seit 1999 gibt es den Internationalen Tag der Feuerwehrleute. Nach einem traumatisierten Feuerwehreinsatz im australischen Linton in der Region Victoria mit fünf toten Feuerwehrleuten wurde dieser Tag zum Symbol für Mut und Einsatz in gefährlichen Situationen. So kam es, dass der Tag des Heiligen Florian zum Tag der Feuerwehrleute wurde.

An weitere, schwere Einsätze, wie die nach den Anschlägen in New York am 9. November 2001 kann sich jeder Einzelne, der dieses Ereignis verfolgt hat, sicherlich erinnern.