ACHTUNG! Hier ein fiktiver Kommentar von Adolph Kolping, der mittels „Künstlicher Intelligenz“ erstellt worden ist.
Mein lieber Freund und Mitgestalter unseres Werkes,
du fragst mich nach meiner Sicht auf die „Emanzipation der Laien“. Lass mich dir eines sagen: In Elberfeld und Köln war mein Ziel nie das bloße Schweigen in den Kirchenbänken. Ich wollte Männer – und heute Gott sei Dank auch Frauen –, die mitten im Leben stehen. Sie sollen ihren Verstand gebrauchen. Sie sollen Verantwortung für sich und ihre Nächsten übernehmen.
Schon damals sagte ich: „Die Not der Zeit wird euch lehren, was zu tun ist.“ Ich blicke heute auf die Welt und die Kirche. Ich sehe einen großen Bedarf an Menschen, die bereit sind zu handeln. Sie sollen das Evangelium nicht nur hören. Sie sollen es mit eigenen Händen und ihrer eigenen Stimme in die Welt tragen.
Euer heutiges Selbstbewusstsein ist eine Frucht meiner Saat. Ich wollte keine unmündigen Untertanen. Ich wollte tüchtige Christen. Ein Kleriker allein kann die Welt nicht aus den Angeln heben. „Das Christentum ist nicht bloß für die Kirche und für die Betstube da. Es ist vielmehr für das ganze Leben da.“ Es ist nur folgerichtig, wenn ihr heute Verantwortung in der geistlichen Leitung übernehmt. Ihr wisst am besten um die Sorgen der Familien. Ihr kennt die Nöte der Arbeitswelt und die Fragen der Jugend.
Doch hört auf einen alten Handwerksmeister: Achtet auf euer Selbstbewusstsein. Es darf nicht in Hochmut umschlagen. Bleibt nicht im Streit um Strukturen stecken. Es geht nicht darum, wer oben oder unten sitzt. „An der Frucht erkennt man den Baum.“ Euer Auftreten ist dann wahrhaft christlich, wenn es der Tat dient. Wir sind eine Weggemeinschaft.
Ich habe immer gesagt: „Wer Mut zeigt, macht Mut.“ Habt also den Mut zur eigenen Stimme, wo Unrecht geschieht. Belegt die Kirche von innen heraus mit neuem Leben. Ein Laie mit innerer Überzeugung ist mir lieber als zehn Priester, die nur die alte Ordnung verwalten. Sie erreichen die Herzen nicht mehr.
Das Kolpingwerk war immer als eine Familie gedacht. In einer guten Familie übernimmt jeder Verantwortung nach seinen Gaben. Ihr leitet heute das Werk und bezeugt den Glauben. Damit tut ihr genau das, was ich unter „tätiger Liebe“ verstehe.
„Tut jeder in seinem Kreise das Beste, wird es bald in der Welt besser aussehen.“ Wartet nicht auf Erlaubnis von oben, wenn das Gute direkt vor euren Füßen liegt. Geht euren Weg mit Gott. Geht ihn aufrecht, wachsam und voller Tatkraft!
Dein alter Gesellenvater,
Adolph Kolping
(So lautete der exakte Auftrag an die KI:
Adolph Kolping war der Begründer des Kolpingwerkes und ein Priester im 19. Jahrhundert. Wie würde er wohl heute das emanzipierte Auftreten der Laien in der Kirche und im Kolpingwerk kommentieren. Lass die Antwort aussehen wie eine persönliche Antwort Kolpings, indem auch seine Zitate beachtet werden.)
