Ein Blick zurück – unsere Gruppenstunde

Als ich Anno 1989 gemeinsam mit Matthias Scharlau Gruppenleiter der wunderbaren Kolpingjugendgruppe „TNT“ wurde, habe ich unsere Aktivitäten wie in einem Klassenbuch notiert. Interessant daran finde ich, dass der Großteil der Aktionen von den Kindern (damals ca. 11 Jahre alt) selbst vorbereitet worden ist. Heute sind andere Zeiten – aber dennoch glaube ich, dass ein ähnliches Konzept auch heute noch für eine Kinder-/Jugendgruppe funktionieren kann.

Unsere Gruppe (5 Mädchen, 4 Jungs, 2 Gruppenleiter) traf sich wöchentlich donnerstags um 17 Uhr im Pfarrheim zur Gruppenstunde. Im Schnitt fehlten 1-2 Kinder. Und hier ist unser Programm aus rund zwei Jahren:

Verschiedene Spiele / Fangen+Verstecken
Schnitzeljagd / Fangen+Verstecken
Nur keine Hemmungen / Fangen+Verstecken
Turnhalle: Trampolinspringen, Ball über die Schnur
Chaosspiel
Waffeln backen
Malen
Pyramide
Üben für die Kolpingjugend-Karnevalsfeier
Kegeln
Chaosspiel
Gesellschaftsspiele
Dalli-Dalli
Spaghetti kochen und essen
Zettel-Schnitzeljagd
Scherzfragen
Hausstafette
Fahrradrallye
„Generalversammlung“
Schnitzeljagd
Lagerfeuerabend mit Grillen
Hausolympiade
Montagsmaler
Federball
Olympiade
Märchen / Fragebogen / Diskussion / Spiele
Popcorn und Brainstorming
Müll sammeln im Timpenbusch (Wald)
Stadt-Land-Fluss / Präse-Vize / Für 5 Mark Spaß
Malen
Eis essen in Coesfeld
Der große Preis
Dorfspiel
„Besprechung“, Spaziergang
Basteln für die Weihnachtsfeier der „Strickomas“
Plätzchen backen
Weihnachtsfeier
Chaosspiel
Der Preis ist heiß
Präse-Vize und andere „New Games“
Zettel für Altkleidersammlung verteilt
Stimmt das?
Tele-Taps
Schneeballschlacht
Tanzen
Kegeln
Fragebogen
Schnitzeljagd
Tanzen
Spiel des Wissens
Im Wald einen Platz für eine Hütte suchen
Nur keine Hemmungen (mit anderer Gruppe)
Picknick
Brainstorming
Auswerten
Gipsmasken
Fensterbilder aus Tonpappe
Pappmaché
Labern
Spazierengehen
Kegeln
Ostfriesisches Deichwandern

Das „normale“ Programm fand im oder am Pfarrheim statt. Hin und wieder haben wir etwas Besonders gemacht – waren Kegeln in einer örtlichen Gaststätte oder sind in die Stadt zum Eisessen gefahren. Höhepunkte waren aus meiner Sicht der Lagerfeuerabend und eine Zelt-Übernachtung. Außerdem gehörte ein Engagement über die Gruppe hinaus dazu: So haben wir natürlich an der Karnevalsfeier der Kolpingjugend teilgenommen, Zettel für die Altkleidersammlungen verteilt und etwas für die Seniorengruppe („Strickomas“) gestaltet. Ich kann mich aber auch erinnern, dass die immer gleichen kleinen Kreisspiele (allen voran „Präse-Vize“) immer wieder gespielt werden mussten. Im Vordergrund stand jedenfalls immer das gemeinsame Spaß-haben, und das ist uns über einige Jahre gut geglückt!

Peter Witte