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Ein Mensch und keine KI!

Das war das Thema der Jugendchristmette in einem Erkelenzer Dorf, in dem ich früher gelebt und gearbeitet habe. Heiligabend arbeite ich immer noch ehrenamtlich mit.

Dieses Jahr haben wir thematisch die Künstliche Intelligenz in den Blick genommen. Und Gott erklärt sich uns mit einem Menschen!  Vor 2000 Jahren nicht überraschend. Und heute auch nicht!

Ich war über das Ausmaß erstaunt, das die KI mittlerweile im Alltag von Schüler*innen und Student*innen aber auch im Beruf der jungen Erwachsenen z.B. in den Banken angenommen hat. Es ist fester Bestandteil und die Menschen in unserem Team sind nicht faul, bequem oder „dumm“. Jede Wette, ich werde es zukünftig auch immer mehr nutzen. Du auch. Direkt und indirekt ganz sicher.

KI kann uns Menschen viel Fleißarbeit abnehmen, aber wenn es z.B. um Spirituelles geht, das uns in unserer Seele berührt – „fromm“ ausgedrückt-, dann stößt KI an ihre Grenzen. Es zeigt sich, dass eine Verkündigung nicht durch Perfektion überzeugend wird, sondern etwas ganz anders entscheidend ist: Der Faktor Mensch. Du oder ich müssen überzeugen!

Es war nicht überraschend, dass uns daher in diesem Jahr die Vorbereitung besonders persönlich gefordert hat.

Bestimmt haben schon sehr viele meiner Impulse mit dem „Faktor Mensch“ zu tun gehabt. Aber der Gebrauch von KI stellt deutlich heraus, dass wir als Menschen immer die letzte Entscheidung darüber treffen müssen, was wir von der KI übernehmen. Es braucht immer noch unsere menschliche Kreativität. Das Menschliche wird sehr bald auch wiederentdeckt – unabhängig von der KI.

Dann wird auch wieder ein Kinderbild wertvoll. Wertvoll bleiben. Genauso wertvoll und nötig wie dein „Bekenntnis zu deinem Glauben“ -klassisch ausgedrückt-, das eh nur du selbst liefern kannst.

Treu Kolping!