Wie begegne ich:
– Menschen, denen das eigene ICH wichtiger ist als Demokratie und friedliches Miteinander in Europa?
– Menschen, die ausgrenzen und Freude am Leid anderer haben, die nicht zu ihnen ‚gehören‘?
– Menschen, die Lust haben, andere zu schlagen und zu verwunden, weil sie sie hassen?
– Menschen, die andere töten, weil sie sie als Störenfriede sehen?
– Menschen, die ohne Skrupel Frauen und Männer in den Krieg und in den Tod schicken?
– Menschen, die sich im Recht sehen, Menschen anderen Glaubens ‚auszulöschen‘?
– mir selber, wenn ich voll Wut wünsche, dass x, y, oder z doch besser tot wäre, damit es unserer Welt danach ’besser‘ geht?
Ja, auch das ist ‚Mensch sein‘, weil es zu uns gehört; zu unseren Instinkten und Gedanken, zu unseren Handlungen und zur mit Blut und Gewalt geprägten Geschichte der Menschheit.
Ich hoffe und glaube, dass dies nur dem menschlichen Verhalten geschuldet ist und nicht göttlicher Wille. So bleibt der Begriff ‚Mensch sein‘, besser ‚Mensch werden‘ ein positives Hoffnungswort. Denn es gilt, den Mut nicht zu verlieren und gemeinsam nach einer besseren Welt für alle zu streben.

Dietmar Prielipp
KF Aachen
