Es geht wieder los: Programmplanung im Vorstand

„Wenn wir uns online treffen müssten – verlieren wir die Hälfte“, sagt Thomas Wollschläger, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Dülken 1856 e.V. Also trifft man sich im Corneliushaus zur ersten Vorstandssitzung seit einem halben Jahr. Natürlich auf Abstand, natürlich mit Maske, bei Durchzug und nur so lange, dass jede*r vor Beginn der Ausgangssperre wieder zuhause sein kann.

In dieser Runde sieht man, dass Lächeln auch mit den Augen funktioniert – denn alle Vorstandsmitglieder freuen sich hinter ihren Masken sehr über den Abend „außer Haus“ und mit Menschen, die man gern hat, mit denen man im Alltag aber eher selten zusammentrifft. Und allen ist klar: Jetzt ist Corona – aber bald wird vieles wieder möglich sein; und dann wollen wir dabei sein!

Spaziergänge, Radtouren, Andachten – das sind erste Punkte für das Programm im zweiten Halbjahr. Da kann nicht viel passieren. Ein Besuch der Schlossfestspiele in Neersen soll dazukommen und gegen Ende des Jahres der Martinstreff. Allen ist klar: Es wird darauf ankommen, Gelegenheiten zum Treffen, zum Reden, zur Gemeinschaft zu bieten. Auf eben die Bedürfnisse eingehen, die seit Monaten nicht bedient werden (können). Die Mitgliederversammlung wird im August stattfinden – in Präsenz im großen Saal des Corneliushauses – so wie im letzten Jahr, als sich allerdings nur 11 Mitglieder zur Versammlung trauten.

Und so ist diese Vorstandssitzung vor allem eins: ein deutliches Zeichen des Mutes und der Zuversicht, dass es schon in wenigen Monaten – mit Impfungen und Testungen – wieder die Weggemeinschaft der Generationen bei Kolping gibt!