„Knöpfe – was das Leben zusammenhält“, dieser Aufgabe hatten sich die Kolpingfrauen in diesem Jahr zum Oasentag gestellt. Referentin Petra Graff füllte diesen Tag im Pfarrheim St. Rochus in Jülich mit Leben. Ein voll besetztes Auditorium folgte einem spannenden Tagewerk.
Ab 9:30 Uhr ging es mit einem gemütlichen Stehkaffee los, gefolgt von einer ersten visuellen Einstimmung. In der Mitte des Veranstaltungsraumes hatte Petra Graff viele alte Nähutensilien und Knöpfen verteilt, die zum Gespräch, ja zum Schwelgen in Erinnerungen einluden. Mit einem Austausch in Kleingruppen begann die Arbeit am Tagesmotto. Hier konnte jede Teilnehmerin ihre persönliche Geschichte zu dem mitgebrachten Knopf – in der Anmeldung wurde ausdrücklich um ein besonderes Erinnerungsstück gebeten – oder zu einem in der Erinnerung vorhandenen Knopf erzählen. Eine amüsante und interessante Gesprächsrunde entwickelte sich. Im Anschluss fand in großer Runde ein kleiner Austausch statt.
Die anschließende Lesung eines kurzen Meditationstextes animierte zur Formulierung eigener Impulse des Lebens. „Das ging schon unter die Haut“, war die einhellige Meinung.
Nach einem gemütlichen und kommunikativ verlaufenden Mittagessen begann der Nachmittag mit der Geschichte vom „Knopfwunder.“ Eigentlich eine Kindergeschichte, arbeitete Petra Graff einen sehr aktuellen Bezug zu den weltweiten Krisen und Kriegen heraus. Erstaunlich erschreckend.
Und dann kam die große Stunde des kreativen Arbeitens. Jede Frau durfte aus ganz vielen Knöpfen, Perlen und Bändern Schlüsselanhänger, Lesezeichen oder Postkarten gestalten. Natürlich wurde über diese Arbeiten auch in mit allen Anwesenden oder mit der Nachbarin gesprochen.
Zum Abschluss wurde noch ein Gebet als stimmungsvolles Lied vorgetragen. Nach einer kurzen Reflektionsrunde ging ein schöner Tag zu ende.
Fazit des Tages: Jeder sollte Knöpfe mit schönen Erinnerungen und Geschichten mit seinen Mitmenschen teilen.

