Tag der Stiftungen

  1. Der Gedanke hinter der Stiftung – Warum ist die Stiftung absolut notwendig?

Wir wissen nicht, wie sich die Verbändefinanzierung in den nächsten Jahren entwickelt. Die Kirchensteuereinnahmen werden weniger, das Bistum befindet sich in einem Prozess der Umstrukturierung und die Zukunft der finanziellen Förderung der verbandlichen Arbeit ist ungewiss. Ich halte die Arbeit von Kolping aber auch in Zukunft für wichtig. Um dies sicherstellen zu können, haben wir die Stiftung gegründet. Wir wollen weiterhin dort anpacken können, wo es Not tut, Kirche und Gesellschaft mitgestalten. Mit der Stiftung möchten wir langfristig „Kolpingarbeit“ auf allen Ebenen des Diözesanverbandes unterstützen. Tolle Projekte oder Veranstaltungen können mit der Stiftung finanziell gefördert werden. Daneben ist auch die Finanzierung einer Projektstelle denkbar, mit der Ehrenamtliche bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt werden.

2. Warum ist eine Zustiftung aktuell besser als eine Spende?

In den kommenden Jahren ist es ein wichtiges Ziel den Kapitalstock der Stiftung weiter aufzubauen, um daraus langfristig mit höheren Erträgen mehr Vorhaben unterstützen zu können. Dies gelingt mit Hilfe von Zustiftungen. Spenden müssen für Förderung von Projekten zeitnah verwendet werden.

3. Was wünschst du dir (von den Leser*innen) für die Stiftung?

Es gibt viele tolle Projekte und Organisationen, die man „mit sofortiger Wirkung“ unterstützen kann. Die Wirksamkeit einer Zustiftung liegt zumeist in der Zukunft. Aber genau darum geht es ja bei unserer Stiftung: Unser Wirken auch in Zukunft zu erhalten. Ich wünsche mir daher, dass viele Menschen eine Entscheidung über den Tag hinaus für die Zukunft treffen und sich für eine Zustiftung entscheiden.